Der Klangraum
Initiationsriten bei Natur- und Urvölkern waren meistens mit Gesang und Klang begleitet, in der Bibel wird auf die heilende Wirkung von Klang hingewiesen. Laut den Griechischen Sagen wurden die Bestien der Unterwelt mit Saiteninstrumenten bezwungen und das von Pythagoras erfundene Monochord ist heute fester Bestandteil einer Klangtherapie. Im Mittelalter gehörte Musik zum Pflichtfach angehender Ärzte. Klangtherapie ist also in dem Sinne nichts Neues. Wohl aber hat mit dem Bewusstsein für Alternative Heilmethoden ein Umdenken stattgefunden. Immer mehr Menschen öffnen sich für diese Schwingungen und machen davon gebrauch, sei es als eigenständige Therapieform oder als Ergänzung und Unterstützung.

Klangmassagen und Gongbäder
Jeder lebendige Organismus ist den Gesetzen und Rhythmen des Lebens unterworfen. Der Grundrhythmus des Lebens ist der Atem. In jedem Atemzug entfaltet sich das Schwingungsmuster des Lebens. Klangmassagen und Gongbäder helfen uns jederzeit „im Takt“ zu sein und mit den natürlichen Grundrhythmen des Lebens und des Körpers im Einklang zu bleiben.
Klangkeller Bern - Raum für Stille und Klang
Schon vor vielen Jahren wurde der Raum an der Junkerngasse in Bern für Konzerte und Ausstellungen geöffnet. Im Jahr 1995 begründeten Ruth Loeb und Mirko Opladen einen für Bern einmaligen Veranstaltungsraum: den Klangkeller Junkere 43, den sie dem „Klang der Stille und der Freude“ widmeten. Monochordspiel, Obertongesang und Naturtonflöten, die fast schwebenden Töne von Klangschalen und Gongs lassen hier die Zuhörenden eintauchen in eine innere Welt – nachdem man über die steile Kellertreppe die äussere Welt buchstäblich hinter sich gelassen hat. Seit Oktober 2009 bietet ein neues Team ein erweitertes Spektrum von Veranstaltungen an. Allen gemeinsam ist der Wunsch, die wohltuenden, heilenden Kräfte der Klänge, von Stimme und Naturtoninstrumenten erfahrbar zu machen. In den Jahren 2000-2005 veranstalteten NATURTON (Willi Grimm & Gérard Widmer) im Schloss Ueberstorf den NATURTON-Zyklus. Diese Idee wird von Willi Grimm im Klangkeller weitergeführt unter dem Titel „Klanglandschaften“ zu denen er jeweils andere GastmusikerInnen empfängt. Sie verstehen es mit ihren obertonreichen Instrumenten ( Didjeridu, Alphorn, Gongs, Klangschalen, Whirlies, Obertongesang) und der speziellen Akustik des Klangkellers eine besondere Atmosphäre zu kreieren und entführen Zuhörende in „Landschaften“ tönender Stille.
Der Klangkeller ist als Vereinigung Klangkeller Bern auf einer nicht profitorientierten Basis organisiert. Mit einem Beitritt (Jahresbeitrag Fr. 50.-) helfen Sie, den Fortbestand des Kellers zu sichern.


